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performance at its peak
Tannheimer Tal + Füssen
Ein schöner Tag im Tannheimer Tal inkl. Zwischenstop in Füssen. Eine besondere Ecke der Alpen, verbunden mit vielen Kindheitserinnerungen. Erster Skikurs, Wandern mit den Eltern, den Gimpel (bekannter Kletterberg im Tal) im zweiten Anlauf bestiegen (Herrentour mit Dad und Patenonkel), am Ofen Aufwärmen nach exzessiver Schnee(ball)schlacht, Schneerutschen im Frühsommer, Gratwanderung mit der Cousine, Klettertouren mit Pierre und Andi, Muffensausen am Einstieg, kaputte Knie, Hitze …
Heute ein kurzer aber schöner Besuch am Neunerköpfle. Wir haben Wind, Wetter und Aussicht sehr genossen, seht selbst…
Hochzeit Jessi & Scherzi
schwarzes Gold
Noch immer will der Rausch nicht enden. Noch immer wird überall auf der Welt danach gebohrt. Aktuelles Objekt der Begierde ist die Arktis und die dort vermuteten Ölvorkommen. Schon streiten sich Russland, Kanada, Dänemark, Norwegen und die USA bzgl. der dortigen Eisschollen und den Reichtümern welche sie verstecken.
Die Risiken der Ölförderung sind uns aus jüngster Vergangenheit bekannt. Das Öldesaster des Golfs von Mexiko und nun auch eine Ölpest vor der Küste Chinas. Ich kann mir die Reaktionen der chinesischen Offiziellen schon jetzt vorstellen, weißt man diese auf ihr neuerliches Umweltfiasko hin. Das Echo könnte in etwa so lauten: „Der Westen solle sich nicht in innerchinesische Vorgänge einmischen.“ Frei nach dem Motto, ‘ist ja unser chinesisches Meer‘. Vielleicht wird ja auch wieder irgendein närrischer pro Kopf Vergleich bemüht. In etwa so, pro Chinesen sind nur 0,038 kg Öl ausgelaufen, im Gegensatz dazu haben sich im Golf von Mexiko mehrere hundert Kilogramm pro Amerikaner verteilt.
Ich will diese beiden Katastrophen nicht miteinander vergleichen und auch niemanden als Buhmann darstellen. Beides sind Katastrophen immensen Ausmaßes und beide sind ein Zeugnis haarsträubender Geschehnisse. Lässt man die Berichte der Deepwater Horizon nochmals Revue passieren, könnte man schon den Eindruck haben, die Nichtbeachtung von Sicherheitsvorschriften wäre ein sportlicher Event. Die Chinesen toppen den Dilettantismus aber nochmals gewaltig, bedenkt man, dass zur Bekämpfung der Folgen 20.000 Bauern im Einsatz sind, welche ohne Schutzausrüstung (massive Krebsgefahr) mit Schüsseln den Schlick abschöpfen. Damit wäre wieder einmal bewiesen, dass in China (Menschen-)Leben keine Rolle spielen.
Wir schaufeln unser eigenes Grab vor dem Hintergrund grenzenloser Profitgier und leisten es uns gleichzeitig, Lösungen in den Schubladen findiger Köpfe verstauben zu lassen, welche uns vor dem Schlimmsten bewahren könnten.
Aber, neben dem berühmten Amen in der Kirche ist wohl noch etwas ganz sicher: Solange nicht der letzte Tropfen aus dem Planeten Erde herausgesaugt wurde, wird sich nichts ändern. Wollen wir nur hoffen, dass wir diesen letzten Tropfen auch noch erleben.
Die “easy listening” Ecke hat soeben ein paar Aktualisierungen erfahren… Klickt euch doch mal rein. Viel Spaß!










geblubber