So, nun ists Zeit für den ersten Eintrag in 2011. Spät – allerdings!
Heute gabs den ersten kleinen Ausflug in der Kraxe mit unserer kleinen Tochter Lotta. Die erste kleine Bergtour (ohne Kinderwagen) steht morgen an. Wenn das Wetter passt gehts auf den Kofel über Oberammergau.
Die neue Woche bringt dann einen Kurztrip nach China mit sich, Beijing, Nanjing und wieder nach Hause.
Wird der August schöner als der bisherige Teil des Sommers gibts sogar noch einiges mehr an Bergtouren. Dazu dann aber ein ander Mal mehr.
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2011
Hochzeit Jessi & Scherzi
schwarzes Gold
Noch immer will der Rausch nicht enden. Noch immer wird überall auf der Welt danach gebohrt. Aktuelles Objekt der Begierde ist die Arktis und die dort vermuteten Ölvorkommen. Schon streiten sich Russland, Kanada, Dänemark, Norwegen und die USA bzgl. der dortigen Eisschollen und den Reichtümern welche sie verstecken.
Die Risiken der Ölförderung sind uns aus jüngster Vergangenheit bekannt. Das Öldesaster des Golfs von Mexiko und nun auch eine Ölpest vor der Küste Chinas. Ich kann mir die Reaktionen der chinesischen Offiziellen schon jetzt vorstellen, weißt man diese auf ihr neuerliches Umweltfiasko hin. Das Echo könnte in etwa so lauten: „Der Westen solle sich nicht in innerchinesische Vorgänge einmischen.“ Frei nach dem Motto, ‘ist ja unser chinesisches Meer‘. Vielleicht wird ja auch wieder irgendein närrischer pro Kopf Vergleich bemüht. In etwa so, pro Chinesen sind nur 0,038 kg Öl ausgelaufen, im Gegensatz dazu haben sich im Golf von Mexiko mehrere hundert Kilogramm pro Amerikaner verteilt.
Ich will diese beiden Katastrophen nicht miteinander vergleichen und auch niemanden als Buhmann darstellen. Beides sind Katastrophen immensen Ausmaßes und beide sind ein Zeugnis haarsträubender Geschehnisse. Lässt man die Berichte der Deepwater Horizon nochmals Revue passieren, könnte man schon den Eindruck haben, die Nichtbeachtung von Sicherheitsvorschriften wäre ein sportlicher Event. Die Chinesen toppen den Dilettantismus aber nochmals gewaltig, bedenkt man, dass zur Bekämpfung der Folgen 20.000 Bauern im Einsatz sind, welche ohne Schutzausrüstung (massive Krebsgefahr) mit Schüsseln den Schlick abschöpfen. Damit wäre wieder einmal bewiesen, dass in China (Menschen-)Leben keine Rolle spielen.
Wir schaufeln unser eigenes Grab vor dem Hintergrund grenzenloser Profitgier und leisten es uns gleichzeitig, Lösungen in den Schubladen findiger Köpfe verstauben zu lassen, welche uns vor dem Schlimmsten bewahren könnten.
Aber, neben dem berühmten Amen in der Kirche ist wohl noch etwas ganz sicher: Solange nicht der letzte Tropfen aus dem Planeten Erde herausgesaugt wurde, wird sich nichts ändern. Wollen wir nur hoffen, dass wir diesen letzten Tropfen auch noch erleben.
Urlaubsimpressionen
Er war erholsam, manchmal faul, sportlich, aufregend, spannend und abwechslungsreich, der Urlaub 2010. Nun ist er vorbei und es bleiben schöne Erinnerungen, ein wenig Wehmut und die Gewissheit, dass beim nächsten Mal sicher nichts mehr so sein wird wie es war…
Kommt auf die Liste der “don’t do’s”…
Was macht man wenn Freunde auf Facebook etwas in einer Fremdsprache posten? Richtig, man bemüht zuerst den Googletranslator bevor man kommentiert!!! Sonst könnte euch genau das gleiche passieren wie mir heute…
Auf den kyrillischen Post wie schrecklich die Terroranschläge in Moskau doch sind, folgte mein unqualifizierter Kommentar auf Englisch “Well, I think I like it”… ohne zu verstehen worum es geht, mit dem Hintergedanken, die Freunde zu motivieren beim nächsten Mal auf Englisch zu posten…
Was für ein Mist, sowas passiert einem nur einmal im Leben… s***!












geblubber